Ford muss 425.000 Minivans zurückrufen
Immer deutlicher entwickelt sich der Minivan Windstar zum Sorgenkind des Autobauers Ford. Nun muss der US-Konzern insgesamt 425.000 Minivans auf seinem Heimatmarkt zurückrufen. Obwohl das Modell nicht mehr gebaut wird, schafft es der Van immer wieder in die Schlagzeilen. Ford erklärte, dass sich bei den von dem Rückruf betroffenen Fahrzeugen die Teile der Lenkung lockern können. Dadurch ist es möglich, dass der Fahrer die Kontrolle über das Auto verliert. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde informierte am späten Mittwoch über den Rückruf bei Ford.
In den Morgenstunden des gleichen Tages musste bereits Toyota einen erneuten Rückruf bekanntgeben. Von der Aktion des japanischen Autobauers sind rund 1,7 Millionen Fahrzeuge betroffen. Bereits im August 2010 musste Ford fast eine halbe Million Windstar-Minivans zurückrufen. Zu dieser Zeit dehnte sich der Rückruf über die USA und Kanada aus. Der Grund war die durchrostete Hinterachse. Nach den Angaben von Ford ist von dem aktuellen Rückruf lediglich die zweite Modellgeneration von 1999 bis 2003 betroffen.